Freitag, 2. Januar 2009

33 Tipps zum Bloggen

Entschuldigung für dieses lange Posting. Ich lösche es später wieder, möchte es aber erst gliedern und der Reihe nach abarbeiten. Ich habe den blog in meine blog-roll aufgenommen. Vielleicht kann ich mich bald revenchieren bei "datenschmutz".
http://blog.datenschmutz.net/2008-01/33-tipps-fuer-mehr-blog-erfolg/

1. Social Bookmark Sites sind nicht zu unterschätzen: neue Domains bzw. Blogs sollten dort unbedingt eingetragen werden, wichtige und traffic-versprechende Einzelbeiträge ebenfalls. Einen guten Ausgangspunkt für die Auswahl der relevanten Services für das englischsprachige Internet liefert der Beitrag
20 Top Social Bookmarking Sites
auf http://searchengineoptimisation.yourspaced.com/2007/07/29/how-would-you-like-other-people-to-promote-your-site-for-free/

Deutschsprachige Blogger sollten auf jeden Fall Yigg.de, Mister Wong und Webnews zusätzlich berücksichtigen.


Ausgetestet: ich werde nicht alle Empfehlungen austesten, aber einige, die immer wieder vorkommen im WWW. Dazu zählt Mister Wong. Ich bin dem Link schon oft gefolgt, habe aber nie verstanden, WAS DAS IST.
Mister Wong bietet den gleichen Service wie del.icio.us. Es ist eine deutsche Plattform und von daher etwas einfacher zu handhaben als del.icio.us.




2. Ein im Template integrierter del.icio.us Button ermuntert die Besucher, das Blog dort abzuspeichern. Bei deutschsprachigen Seiten kommen auch Wong und Yigg Buttons in Frage - das Share This Plugin hat sich dafür hervorragend bewährt.

Ausgetestet: Ich habe del.icio.us ausgetestet und einen eigenen feed dazu geschrieben. Mit del.icio.us kann man seine bookmarks teilen und seinen blog veröffentlichen. Um das Programm in seiner Gänze zu verstehen und zu nutzen, gibt es einiges zu lesen auf der homepage.



3. Technorati und FeedBurner sind die “großen zwei” beim Thema Blog-Syndizierung. Registrieren Sie sich auf Technorati, um Ihr Blog zu “claimen” und wählen Sie passende Keywords und eine gut überlegte Beschreibung aus. Ihren Feed sollten Sie bei Feedburner eintragen, um von den diversen Statistik-Features und Komfortfunktionen Gebrauch machen zu können. Dazu empfiehlt sich auch der Einsatz des FeedBurner FeedSmith Plugins, das alle Feedzugriffe auf FB umleitet.

Ausgetestet: Technorati ist eine Suchmaschine für Blogs und mehr. "Real-time search for user-generated media (including weblogs) by tag or keyword. Also provides popularity indexes."
Technorati veröffentlicht Artikel über erfolgreiche blogs und listet die Top 100 Blog. Man kann auch sagen, es ist ein Magazin über das kommerzielle Bloggen.

Ausgetestet: Feedburner ist ein RSS-Dienstleister. Was genau machen RSS-Dienstleister? Zum Beispiel kann man dort seinen RSS-Feed veröffentlichen.
RSS-Feed: Titelüberschriften zu längeren Texten, die abonniert werden können. Jeder kann seine Artikel (z.B. im Blog) im Internet als RSS-Feed veröffentlichen.
Allows weblog owners and podcasters the ability to manage their RSS feeds and track usage of their subscribers.

Feed Burner wurde von Google 2007 aufgekauft.
Ich kann z.B. alle meine Veröffentlichungen aus meinem Blog als Feed in FeedBurner einstellen. Ich werde das mal austesten!



Auch wenn myspace am absteigenden Ast ist: Legen Sie trotzdem einen myspace-Account an, der einzig und allein dazu dient, Ihre Seite zu promoten, und füllen Sie Profil mit einem kurzen Text und Backlinks mit den passenden Keywords auf. Im einfachsten Fall könnte so ein Profil etwa so aussehen.
Noch besser: registrieren Sie bei Facebook eine Page mit dem Namen Ihres Blogs. WordPress-User können alle Beiträge komfortabel und automatisch mittels des Wordbook Plugins einbinden. Eine solche Page könnte etwa so aussehen.
Die Zeit der Linkkataloge ist endgültig vorüber - außer einem möglichen Spam-Malus bringen automatisierte Suchmaschineneinträge rein gar nichts mehr. Wesentlich empfehlenswerter sind da schon Eintragungen in sogenannte Artikelverzeichnisse: der Einreicher stellt einen eigenes verfassten Text zur Verfügung, in dem er seine Links platzieren darf. Fast fünfhundert einzeln bewertete, suchmaschinenfreundliche und fast ausschließlich englischsprachige Verzeichnisse finden Webmaster mit viel Zeit bei Vilesilencer.
Empfehlenswerte Adressen für deutschsprachige Seiten sind unter anderem:
www.artikel4free.com/
www.wickedpedia.de
www.artikelverzeichnis.at
www.torzumweb.de
www.artikelmix.de/
www.web-artikel.de
www.helloarticle.com
www.2on2.info
Ebenfalls immer gut für einen schnelle Link zwischendurch: das Gratis-Anzeigenverzeichnis Gumtree. Bringt auf die Schnell ein wenig Linkjuice, allerdings müssen die Anzeigen regelmäßig erneuert werden, da die Laufzeit begrenzt ist.
Erstellen Sie unbedingt eine angepasste 404er Seite, sodass Besucher nicht bloß ein lakonisches “Seite existiert nicht” bekommen, sondern zum Beispiel eine Suchmaske. Auf datenschmutz sieht die 404er Seite soaus - WordPress User erstellen einfach eine Layout-Datei mit den Namen 404.php und platzieren diese im Ordner des aktuellen Templates.
Posten Sie manchmal in Foren? Dann sollten Sie sich angewöhnen, den Link zu Ihrem Blog in die Signatur mit aufzunehmen - und dazu gleich die wichtigsten Schlagwörter.
Nicht auf die Räccthschraybkorectuur vergessen! Ein gelegentlicher Tippfehler stört niemanden, aber aus vielen Vertippern werden allzu leicht sinnstörende Fehler. Gewöhnen Sie sich an, vor der Veröffentlichung jeden Text mit einem Rechtschreibprogramm zu überprüfen - gegenüber eigenen Vertippern sind die meisten Schreiben (including me) völlig betriebsblind.
Testen Sie Ihre Seite nicht nur in einem Browser, sondern werfen Sie mindesten mit Firefox, IE und Opera einen Blick drauf - viele Blogger haben sich schon gewundert, warum denn niemand außer Ihnen selbst den schönen neuen Sidebar sieht…
Reichen Sie Ihre Seite beim Open Directory DMOZ ein. Das dauert zwar eine Weile, zahlt sich aber definitiv aus. (Außer Sie betreiben ein deutschsprachiges Blog zum Thema Design. Dann geht’s recht flott mit der Eintragung, für diese Unterkategorie bin editorisch nämlich ich zuständig.)
Benutzen Sie den Validator des W3 Konsortiums, um Ihren Template-Code auf allfällige Formattierungsfehler zu untersuchen. Valider, fehlerfreier HTML-Code sollte ein Muss für jeden Webmaster sein.
Erstellen Sie eine XML-Sitemap und legen Sie ein Google-Webmaster Konto an - dort reichen Sie die Adresse Ihrer Sitemap ein: dies beschleunigt die Indizierung ungemein. Für WordPress gibt’s ein Plugin, das diese Aufgabe automatisiert.
Recherchieren Sie, welche Blogs über ähnliche Themen berichten - besuchen Sie diese regelmäßig und beteiligen Sie sich mit sinnvollen Beiträgen an Diskussionen und hinterlassen Sie dabei Ihren Link. Niemand mag Spammer, aber so gut wie jeder Blogger freut sich über “echte” Kommentare zu seinen Artikeln.
Verzichten Sie auf proprietäre Technologie wie ActiveX oder Java - ein Stammpublikum aufzubauen ist schwierig genug, und es gibt keinen Grund, die potentielle Leserschaft künstlich durch technische Hürden einzuschränken.
Falls Sie Downloads anbieten (Videos, mp3s etc.), verwenden Sie verbreitete, herstellerunabhängige Formate. (Also besser mp3 als wma oder quicktime. Und vergewissern Sie sich unbedingt, dass Sie auch alle Rechte am angebotenen Material haben - sonst folgt womöglich ein böses Erwachen.)
Achten Sie auf “sprechende” URLs - weder Google noch menschliche Besucher mögen kryptische Zahlenkombinationen. WordPress beherrscht htaccess URL-Rewriting, das in den Optionen aktiviert werden kann. (Menüpunkt: Einstellungen - Permalinks)
Starten Sie gemeinsame Aktionen mit anderen Bloggern - gegenseitige “Gastbeiträge” oder die Teilnahme an Karnevals sind immer zu empfehlen.
Beginnen Sie, an Wikipedia-Artikeln mitzuarbeiten, die Ihr Fachgebiet betreffen. Und falls Sie Links zu Ihrer eigenen Seite einschmuggeln wollen, dann achten Sie darauf, dass es sich um relevante Informationen handelt, sonst werden nachfolgende Editoren Ihr Machwerk ganz schnell wieder entfernen. Theoretisch erlaubt Wikipedia zwar keine Links auf Blogbeiträge, die Praxis sieht allerdings recht anders aus. Und nofollow hin oder her: viele Bewertungsservices vergeben für Wikipedia-Links einen Bonus.
Falls Sie Wettbewerbe oder Gewinnspiele veranstalten, dann wählen Sie ein Thema, das gerade stark in den Medien präsent ist - der beste Moment für die Verlosung eines Madonna-Albums ist genau dann, gekommen wenn alle Medien über selbiges berichten. Old School Buzz Generation eben.
Achten Sie auf Ihre Metatags! Für WordPress existieren hervorragende Plugins, die jedem Posting geeignete Metatags verpassen und auch mit bestehenden Tagging-Lösungen harmonieren - ich bin diesbezüglich ein Fan von wpseo.
Halten Sie stets Ausschau nach günstigen Offline-Werbemöglichkeiten: vom Sponsoring des lokalen Fußballvereins für ein Banner am Übungsplatz über Sticker und Auto-Lackierungen bietet sich eine große Bandbreite an Werbemöglichkeiten abseits gewohnter Kanäle an. Wer unkonventionell denkt, der findet immer wieder äußerst kosteneffektive und kontaktintensive Werbemöglichkeiten.
Überprüfen Sie Ihr Blog regelmäßig mit SEO-Tools, um Schwächen und Stärken zu erkennen. Für einen ersten Überblick hat sich im deutschsprachigen Raum Seitwert.de” gut bewährt.
Erstellen Sie eine Favicon-Datei. Dazu wandeln Sie Ihr Logo in ein 16×16 Pixel Grafikfile namens favicon.ico und laden dieses ins Rootverzeichnis. Die Grafik wird anschließend von modernen Browsern in der Adresszeile angezeigt und mitgespeichert, wenn ein User Ihre Seite als Bookmark speichert. Ausführliche Informationen dazu hat die Wikipedia.
Veröffentlichen Sie ab und an sogenannte “Linkbait”-Beiträge, also interessante Inhalte, auf die viele andere Blogger verlinken. Gut eigenen sich dazu etwa Listen wie “33 Tipps für mehr Blog-Erfolg”
Wenn Sie über ein Werbebudget verfügen, geben Sie Pay-per-Click Modellen den Vorzug. View-basierte Bannerwerbung hat meist schlechte Conversions und empfiehlt sich eigentlich nur für Imagekampagnen.
Wenn Ihre Seite technisch einwandfrei aufgebaut ist und Sie einige der oben stehenden Tipps beherzigen, dann werden Sie garantiert von Suchmaschinen gefunden; verzichten Sie also auf bezahlte “Eintragungsservices” - es handelt sich um bloße Geldverschwendung.
Achten Sie beim Layout (egal ob selbsterstelltes oder gefundenes Template) auf saubere Dokumentenstruktur: das Layout sollte in CSS erfolgen, Hauptüberschriften mit h1 formatiert sein etc. Das gewährleistet zugleich Suchmaschinentauglichkeit und ist ein wichtiger Teil der Barrierefreiheit von Websites.
Antworten Sie auf Kontaktanfragen zügig - niemand wartet gerne mehrere Tage auf eine E-Mail Antwort. Wenn das zwischenzeitlich nicht möglich ist, richten Sie zumindest einen Autoresponder ein.
Achten Sie auf die regelmäßige Veröffentlichung neuer Texte. Ein ständiger Flow an neuen Beiträgen ist viel effektiver als alle paar Wochen 10 Texte auf einmal zu veröffentlichen.
Seien Sie keinesfalls geizig mit Links zu anderen Seiten. Die Blogosphäre lebt von der gegenseitigen Verlinkung, aber irgendjemand muss mal damit anfangen.
Letzter, wichtigster und vermutlich am schwierigsten umzusetzender Tipp: Werden Sie zur führenden Internet-Autorität auf Ihrem Gebiet! Dann klappt’s garantiert auch mit dem Traffic